Donnerstag, 24. September 2009

Das "liebe" Knie

Mein liebes Knie,

warum tust du mir das an? Erst lässt du das Laufen nicht mehr zu und gestern folgte auch noch das Radfahren. Sport ist doch das, was ich mit am liebsten tu.

Zum Glück bist du ja nur ein Läuferknie. Aber was heisst schon nur...

Jetzt geht's mal wieder zum Arzt und eine Sportpause muss wohl auch mal länger eingelegt werden.

Hoffentlich wirst du bald wieder gesund.

Mir ist zum weinen.

Ps: hier noch ein Bild von oben von dir nach dem gestriegen Sport.





Montag, 7. September 2009

Läuferknie

Ja, der Rennradradler hat wohl ein tractus iliotibialis Syndrom. Erstmal schöne Spritze ins Knie und Krankengymnastik. Zum Glück kein Meniskusschaden.

1. Einzelzeitfahren ;-(

Am Samstag fand ein Zeitfahren der BSG Feuerwehr statt. Erholt nach meinem Urlaub hab ich mit Ramona dran teilgenommen.

In der Nacht regnete es noch junge Hunde. Nach dem aufstehen, sah es schon ein wenig besser aus und ich machte mich mit dem Auto auf dem Weg. Start war in Hamburg Stillhorn am Hotel Leonardo.

100 Leute hatten sich angemeldet. An den Start gingen ca. 80!

Es hat nicht geregnet, nur wurde es von Minute zu Minute stürmischer. Beim Einfahren war schon mehr als nur ein wenig Wind vorhanden. Ramona ging als 8te an den Start und fuhr die 20 km unter den

widrigen Bedingungen in ca. 38 Minuten. Sie belegte den 3ten Platz in Ihrer AK! Insgesamt wurde sie 6te von 7 ;-)

Gestartet wurde immer im Minutentakt und da ich Startnummer 58 hatte, durfte ich kurz vor 12 auf die Reise gehen. Einer, der schon im Ziel war, sagte ziemlich benommen: "Jetzt bin ich froh, dass ich früher starten durfte".

Der Wind legte minütlich zu (so kam es mir jedenfalls vor). Viel ging da sowieso nicht mehr. Hatten ja schon Windstärke 5 lt Wetterbericht.

Die ersten Meter zeigte mein Tacho lockere 50-53 km/h an. Spätestens da wusste ich, gleich kommt der Hammer. Und so war es auch. Immer wieder wechselten sich Rücken- und Gegenwinde ab. Noch vor dem Wendekreis wurde ich überholt

und dann ging es auf die Rücktour. Jetzt merkte man, dass es in dieser Richtung mehr Gegenwinde gibt. Die Beine brannten und innerlich war ich am verzweifeln - "Dieser beschissene Wind". Puls immer so bei 92-94%. Beine wollten nicht mehr wirklich.

Ein wenig entäuscht über meine Leistung erreichte ich nach ca. 35 Minuten das Ziel. Das war gerade mal ein Schnitt von ca. 33 km/h. Na gut, es war Wind. Aber ich kenn mich und das war sicherlich nicht die beste Saisonleistung. Aber man kann ja nicht immer sehr gut drauf sein und seine Leistung voll ausschöpfen. Hab an dem Tag alles gegeben, wurde aber nur Platz 41 von 60.

Für Ramona und mich war es das erste Einzelzeitfahren. Wir werden wieder mitmachen. Bestimmt.

Ps: es waren auch Cracks vor Ort. Schnellster mit über 2 Minuten Abstand zum 2ten in einer Zeit von 26,irgendwas Minuten. Schnitt von über 45 km/h. Inclusive Zeitfahrfahrrad, Zeitfahrhelm und Zeitfahranzug.