Freitag, 19. August 2011

Die ersten 4 sind angekommen

Steffi kommt gleich mit den Pferden und Berni und Ramona sind knapp einem Unfall entkommen, mussten als Zeugen aussagen und sind aber auch gleich am Start.




Dienstag, 16. August 2011

Resümee des Giro delle Dolomiti

Knapp Platz 300 verpasst… hätte wäre wenn, ja, hätte den wirklich schaffen können…aber egal, war eine Weltklasse Rundfahrt und paar Promis waren dabei sowie die besten Bergfahrer Eurpoas wenn nicht sogar der Welt (und das ist nicht übertrieben, denn z.b. der Gesamt 2te Christoph Fuhrlach hält den Höhenweltrekord innerhalb 24 Stunden; und sogar der wurde vom Gesamtsieger jeden Tag geschlagen und dieser wurde teilweise von Tagesmitfahrern (u.a. Italienische Bergfahrmeister, die natürlich fit an den Start gingen) in die Schranken gewiesen))

Ich wurde nunmehr von 434 Leuten, die diese Rundfahrt KOMPLETT absolvierten, 313ter, Knut belegte Platz 405 und Roland war am besten mit Platz 240.

Gewonnen hat Alessandro Magli mit Tageszeiten von: 1. Etappe 39:05 ; 2. Etappe 39:49 ; 3. Etappe 23:34 & 16:37 ; 4. Etappe 25:31 ; 5. Etappe 1:16:36 ; 6. Etappe 09:23 ; Gesamt 03:50:38

Die beste Frau, italienische Meisterin Marina Ilmer, wurde komplett 50ste: 46:00/50:12/29:27 & 21:00 /31:16/1:38:58/12:34/04:49:30

Roland: 57:33/01:06:33/36:08 & 26:08/39:22/02:05:16/15:28/6:06:30
Torben: 1:05:43/1:20:22/38:24 & 27:17/41:16/2:14:02/15:27/06:42:34
Knut: 1:16:39/1:18:43/42:59 & 35:08/53:59/2:50:24/22:04/08:00:00

Vielleicht sieht man uns nächstes Jahr wieder vor Ort. Bis dahin...





Samstag, 6. August 2011

Letzter Tag, letzte Tour...endlich




Heute haben wir es geschafft. 6te Etappe und damit Ende der Rundfahrt. Es ist für mich persönlich das beste Radsportevent, welches man fahren kann. Zu Beginn gab es erstmal ein "Showfahren" direkt durch die Bozener Innenstadt.

Dann ging es hinaus Richtung Meran. Die Beine wollten nicht mehr wirklich treten. Aber es stand noch ein Zeitfahren an. Eigentlich sollten es 3,6km nach Plan werden, gestoppt wurden aber nur 2,47km. Nur ist gut, denn wir haben lt Garmin 293 Höhenmeter überwunden.







Auch das war wieder mal der reinste Albtraum. Lief aber gut, konnte Lance im Zaum halten und gute 7 Minuten abnehmen. Meine Zeit ca. 15min 28sek mit einem Schnitt von 9,6!
Danach erfolgte eine schöne Abfahrt Richtung Meran.






Wir 3 haben uns dann, da wir oben längere Pause gemacht haben, zurück ans Hauptfeld gekämpft und sind dann gemütlich die letzten Kilometer Richtung Mittagessen und dem Ende der Tour entgegengeradelt.

Es war eine perfekte Radwoche, die nach einer Wiederholung schreit. Jetzt sind wir bei Eike, haben was gegessen und morgen geht's zurück nach Hause.



Dann folgen auch nochmal die genauen Statistiken der Tour bevor es danach in 2 Wochen mit dem 24 Std. Rad am Ring weitergeht.

Freitag, 5. August 2011

Die Königin hat's nicht geschafft...

die Fahrer abzuschütteln. Zwar musste Lance mal vom Bock, weil die Muskeln dicht machten, aber stoppen konnte ihn das nicht.




Um 7 Uhr starteten wir mit den Autos. Der Start war diesmal außerhalb.


Die Auffahrt begann in Prad. 48 Kehren auf knapp 25 km galt es zu überwinden. Die berühmte Wand sieht man ab Kehre 24, kurz vor Franzenshöhe. Ab dann heißt es nur noch beißen und rückwärts zählen.



Ab Km5 fing es noch leicht an zu regnen. Das die Luft dann kälter wurde versteht sich von selbst. Irgendwann hörte es zum
Glück wieder auf.



Ich hatte mir vorgenommen, erstmal relativ locker zu beginnen mit 75%. Das klappte ganz gut. Der Puls stieg eh im Laufe der Zeit (steiler und länger). Kurz vorm Ende (so ab Kehre 10 ca.) wollte ich nochmal bisschen beschleunigen; was aber sooo richtig nicht mehr gelang. Oben auf knapp 2800 Meter angekommen konnte man dann den Atem vorm Gesicht sehen.



Kurz umgezogen, warmen Tee getrunken und die Abfahrt über die Schweiz mit Roland in Angriff genommen. Die hat richtig Spass gemacht.



Beim Mittagessen später dann den Lance wiedergetroffen.
Alle waren Happy. Rolands Zeit war um die 2std.5min.; meine
2:14:03 und die von Lance wissen wir noch nicht. Auf jedenfall unter 3 Std!



Morgen nochmal 'ne kleine Tour Richtung Meran mit einem kurzen, aber sehr steilem Anstieg und dann geht's ab nach Hause. Endlich.

Königsetappe erfolgreich absolviert




Heute stand die Sellaronda auf dem Programm. Diese wird eigentlich von Wolkenstein gefahren. Da der Giro aber seine eigene Gesetze hat, wird der Spaß von Bozen aus gestartet. Bis Wolkenstein sind es 47,5 km bei einem Höhenunterschied von 1300 Meter, wobei die ersten ca. 20km nur paar Meter überwinden. Vor Wolkenstein geht es daher schon zur Sache und als wir dann 10 km weiter dann das Grödnerjoch erklommen hatten, waren bereits knapp 2000 Höhenmeter auf dem Tacho.



Es folgte dann eine kurze Abfahrt Abfahrt bevor der 2te Pass des Tages in Angriff genommen werden konnte. Nach einer erneuten Abfahrt begann das Zeitfahren über 9,3 km. Zu diesem Zeitpunkt hatten wir heute am 4ten Tag bereits über 2300 Meter in den Beinen. Unser Lance war zu diesem Zeitpunkt schon fix und alle. Gesehen hatten wir ihn erst wieder in Wolkenstein zum Mittagessen. Er hat gekämpft wie ein Stier und hat es, wie wir alle, gepackt.
Das Zeitfahren entschied erwartungsgemäß Roland mit 2 Minuten Vorsprung vor Torben für sich.
Nach dem Zeitfahren ging es wieder bergab um den letzten Pass in Angriff zu nehmen. Der hatte es nochmal in sich und oben waren dann die ca. 3300 Höhenmeter im Kasten.



Es ging ab jetzt nur noch bergab mit einem Mittagessen in Wolkenstein und dann im Feld Richtung Bozen.
Am Ende standen über 150 km auf der Uhr. Fertig sind wir jetzt alle. So ein Giro über mehrere Tage ist wirklich eine harte Nummer.



Morgen wird's nochmal hart. Es geht aufs Stilfserjoch. Knapp 25 km lang, Höhenunterschied knapp 1900 Meter. Passhöhe bei über 2700 Meter Höhe. Wetter sagt Sonne voraus bei 2 Grad. Was soll man anziehen? Wie soll man sie die Kräfte einteilen bei einem Durschnitt von über 9%? Darauf hat man erst die Antwort, wenn man sowas mal gefahren ist. Wir lassen es jedenfalls erstmal ganz langsam angehen.

Also, gute N8.

Mittwoch, 3. August 2011

Die Kraftwerke von Lance...

..warten auf den nächsten Einsatz. Zum Fit werden hat er in die tiefste Trickkiste gegriffen. Eisdusche, Pferdesalbe und ein kühles Blondes am Abend.




Dienstag, 2. August 2011

Sensation: Ulle schlägt Lance im Zeitfahren







Heute stand die 3te Etappe an. Schon gleich nach dem Start um 8 Uhr ging es auf den Berg. Die Beine fühlten sich wie Blei an. Nach einer kurzen Abfahrt begann das Erste von 2 Zeitfahren. Mit Schwung ging es in den Berg um gleich die erste 20% Rampe hochzukommen. Weitere sollten folgen und ab der Mitte verlief die Strasse relativ gleichmäßig. Am Ende lag Roland traditionell vorne. Diesmal aber nur mit 2 Minuten auf Torben. Der Lance musste auf Roland schon ganze 7 Minuten Rückstand hinnehmen, obwohl er wirklich gut gefahren ist.
Danach folgte eine kleine Abfahrt
mit einer kleinen Passüberquerung, wo nach der Abfahrt das 2te Zeitfahren folgte. Jeder gab wirklich alles (was eben noch ging) und wieder staunte man nicht schlecht, woher die solche Strecken zaubern. Rampen richteten sich vor einem auf, die Wege wollen einfach nicht enden und schwubs fährt man durchs Ziel im wunderschönen Tal. Dort musste der Lance seinem ersten Zeitfahren Tribut zollen und verlor auf Roland 9 und auf Torben 8 Minuten.






Dort gabs dann Mittagessen und danach ging es dann im Peleton noch "lockere" 80km bei über 30 grad nach Hause. Danach waren wir dann auch platt.

Achso: beim Mittagessen trafen wir ihn. Bisschen dicker ist er geworden, aber treten kann er wohl immer noch. Er fuhr ganz normal mit, kurz bissle Smalltalk, auch im Feld. 1A also. Seine Zeiten von heute waren beim ersten Zeitfahren 11 Minuten schneller als von Lance und beim 2ten ganze 14 Minuten






Morgen ist verdienter Ruhetag.


Montag, 1. August 2011

Der Lance is back

Es ist ja nicht so, dass der Lance den Captain gestern nicht gewarnt hätte: Lass es sein, spar dir die Körner, fahr nicht zum Hotel nach der Etappe hoch... Wer nicht hören will muss fühlen und der Lance nutzt die Gunst der Stunde.
Das hammerharte Zeitfahren aufs Reiterjoch (10,5% im Schnitt, ca. 10km lang) hat er für sich entschieden und 1min 39sek gutgemacht (Roland fährt ausser Konkurrenz). Absoluten Respekt.

Auf dem Weg nach Stenk verlief die Straße kontinuierlich bergauf und ab Stenk (Start der Zeitnahme) begann der wahre Albtraum. Schon nach dem Start türmte sich die Strasse auf und nach kurzer Zeit sagte ein Schild am Strassenrand 18%. Aber was sich dann abspielte muss man erlebt haben. Das war der direkte Weg zu Gott. Biker schoben, fuhren zig-zack die Wand hoch oder ruhten sich aus. 18% mag es im Schnitt gewesen sein; 20%+ trifft es eher. Sowas hab ich noch nicht erlebt. Irgendein Herr am Ziel: this is not human.
Ich war stolz auf meine Leistung, von Bozen bis zum Gipfel kein einziges mal abgesetzt zu haben. Unser Lance musste zwar mal schieben, aber das tat seiner Zeit kein Abbruch. Kein Wunder bei so einem Athlet; die kürzeste Ruhezeit wird genutzt um den Motor wieder auf volle Betriebstemperatur zu bringen.
Er hatte, wie immer eigentlich, seine unmittelbare Konkurrenz voll im Griff.

Jetzt kurz zu den Teilnehmern, um mal zu sehen, wie sich das alles verhält. Unser Roland (momentan nicht zu 100% fit) zieht in Deggendorf so gut wie alle am Berg ab; hier hingegen wird er von alten Männern und Frauen eingeholt oder kann diesen nicht folgen. Bei den Frauen fährt auch die italienische Meisterin mit. Hier tummeln sich wohl die besten Bergfahrer Europas und die restlichen haben Bergerfahrung ohne Ende.

See u Tomorrow, hoffentlich.



Hier die beiden Topstars der Tour beim Wasserlassen vor grandioser Kulisse.

Sonntag, 31. Juli 2011

Prioritäten liegen nunmehr anders

Der erste Tag ist geschafft. Morgens um 7:30 erfolgte der Start. Schon da war klar, was die Stunde geschlagen hat. Nur durchtrainierte Biker und alte, zähe Knochen und Frauen mit Waden- und Oberschenkel, wie man sie nur aus der TdF kennt.
Die Anfahrt zum ersten Zeitfahren war schon gut hügelig und als es dann in den Berg ging, wollte der Puls nicht wirklich unter 90% sinken. Der Aufstieg war ein Traum, zumindest vom Panorama. Knut hat es sogar geschafft, sich nur von 2 Leuten überholen zu lassen und sonst nur Gegner über Gegner zu kassieren (er ist als letztes gestartet und nur 2 Nachzügler, die den Start verpennt haben, sind wie ein D-Zug an ihm vorbeigedonnert).
Auf der Passhöhe haben wir uns ein wenig ausgeruht und dann ging es über eine fantastische Abfahrt zum neuen Aufstieg. Den haben wir locker in Angriff genommen. Von dort oben erfolgt eine 20 Kilometer Abfahrt nach Meran und dann flach weiter nach Bozen.
Bei über 30 grad konnten wir froh sein, das Roland noch krank ist, sonst wären wir wohl mit teilweise 50 und nicht mit 40+ Richtung Ziel gedonnert ;-)
Am Ende standen für die erste Etappe 103km, statt der versprochenen 86km, auf der Uhr.
Kurz was zur Organisation: perfekt. Überall Begleitfahzeuge (Service, Arzt, Krankenwagen, Rennleitung) und Motorräder. Der Verkehr wird überall gesperrt. Kreuzungen werden freigehalten. Das ist wie bei der TdF, einfach unglaublich. Und am Ende gabs dann auch noch Mittagessen (Nudeln, Käse, Apfel und Getränke bis zum Abwinken).

Achso, vom Gesamtklassement haben wir nun Abschied genommen. Ankommen lautet nunmehr die Devise.
Gute Nacht.



Wir dachten, wir gucken nicht richtig...


...ab jetzt nur noch "lance"...

Samstag, 30. Juli 2011

Erster Horror

Wir haben uns die Anfahrt zum Start in Bozen angeschaut und mussten uns gleich bei der Abfahrt vom Hotel eingestehen, dass das zurück ein ganz hartes Stück wird.
Als ich nach dem Aufstieg zum Hotel auf den Garmin schaute (die Daten stimmen nicht zu 100%; erst auf dem Pc zu Hause) staunte ich nicht schlecht. 5,8 km, 578 hm, 8,8 km/h im Schnitt bei einer Trittfrequenz von 50(!). Die Strasse war wie nach oben genagelt.
Aber eins lernt man hoffentlich hier : nicht zu schnell angehen, im Mittelteil war ich ziemlich fertig, am Ende ging es wieder. Aber eins weiß ich (und Knut); sowas sind wir noch nie hochgefahren (für Roland ist das alles um einiges lockerer).
Mal sehen, was die nächsten Tagen auf uns wartet (incl erneut dieser Hotelanfahrt)

Trikotkauf

Das Rosa von Knut hab ich als Herbst-Langarm-Trikot gekauft. 1A und im Sarterbeutel gabs noch ne Windweste im Wert von EUR 30 dazu. Echt Fair.



Freitag, 29. Juli 2011

Knut vorm zu Bett gehen

Er checkt nicht die ersten Anstiege vom Sonntag, sondern holt nur seine Steuererklärung ab.



Mittwoch, 27. Juli 2011

Auf der 6ten Etappe...


...ist ausfahren angesagt. 61,1 km, nur 381 hm. Das Zeitfahren ist gerade mal 3,6 km lang und geht 325 hinauf nach Prissian.

5te Etappe, die Königin


Nur 63,2 km, davon gleich am Anfang 24,8 km am Stück auf 2758 m (Passhöhe; da wird die Luft dünn) bei 1851 hm und einer Steigung im Schnitt von 7,5%...Wobei es am Ende wohl erst wirklich hart wird…


http://www.quaeldich.de/paesse/stilfser-joch/

Königsetappe (Stage 4)


Heute gilt es, die allseits bekannte Sella Ronda zu befahren. Diese startet eigentlich bereits in den Bergen; wir allerdings nehmen diese Rundtour von Bozen auf uns. D.h. man muss erstmal 2darauf“ kommen. Insgesamt dürfen wir an diesem Tage 155,6 km radeln bei „nur“ 3235 hm. Autsch. Dabei befahren wir das Grödnerjoch, Passo Campologno, Passo Pordoi und das Sellajoch. Das Zeitfahren liegt mittendrin von Arabba zum Passo Pordoi (9,3 km, 637 hm, 7%)


Das Grödnerjoch bei Quäldich (wir allerdings starten bei km 0 und 266 hm und müssen bis dahin 57 km strampeln und dabei knapp 2000 hm überwinden):

http://www.quaeldich.de/paesse/groednerjoch/


Passo Campologno bei Quäldich:

http://www.quaeldich.de/paesse/passo-di-campolongo/


Passo Pordoi:

http://www.quaeldich.de/paesse/passo-di-pordoi/


Sellajoch:

http://www.quaeldich.de/paesse/sellajoch/

3te Etappe



Das Zeitfahren umfasst hier 2 Abschnitte. Einmal Richtung Nigerpass (7,3 km, 618 hm, 7,7% im Schnitt) und das 2te Hoch nach Val S. Nicolo (6,9 km, 545 hm, 8%).


Die komplette 3te Etappe kommt auf stolze 140 km länge bei 2128 hm. Hier mal ein Link von Quäldich, wo man den Nigerpass komplett (wie wir ebenfalls) erklimmt.

Wir haben die bisschen einfachere (neuere) Route:

http://www.quaeldich.de/paesse/nigerpass/

Samstag, 16. Juli 2011

Du dickes Ei: 2te Etappe


Oh Gott, wasn das? Nach dem ersten Tag wirds jetzt ernst... Mit 88,3 km zwar nur bisschen länger und mit 1980 Höhenmeter geht es ein wenig höher hinaus... aber wie; darauf kommt es an.

Alleine schon die Anfahrt nach Stenk hat es in sich. Aber was dann kommt, ist wirklich nicht ohne. Die offizielle Angabe der Rennleitung für dieses Zeitfahren lautet: 10,1 km lang, Höhenunterschied 1063 m bei einer durchschnittlichen Steigung von 10,5 % (!).

Diese 10,5% sind hart, wenn nicht sogar für viele Flachlandtiroler kaum bezwingbar (man hat ja schon die erste Etappe in den Beinen), aber was man bei "Quäldich" zu lesen bekommt, ist das i-Tüpfelchen... Aber bitte, lest selbst (die Straße wurde inzwischen asphaltiert):

Vorschau: Etappe 1




Die erste Etappe startet am Sonnntag den 31. Juli 2011. Zum "Einrollen" genau richtig. Auf 85,8 km länge gilt es 1677 Höhenmeter bei 2 Gebirgspässen zu überwinden. Zeitnahme beim Giro ist jeden Tag ein Bergzeitfahren. Den Rest kann man, mehr oder weniger, gemütlich rollen. Das Zeitfahren kann man ernst nehmen oder auch links liegen lassen, denn die Amatuerdoper fahren eh alles in Grund und Boden.

Der erste Pass des Tages ist der Mendelpass. Dieser wird auch gleich in ein Zeitfahren umgewandelt. 14,8 km, 15 Kehren, Höhenunterschied 909 m bei einer durschnittlichen Neigung von 6,5%.

Paar km weiter geht es gleich zum Gampen Joch hoch. Aber nicht von ganz unten, sondern vom Ort Fondo. 14 km länge bei lediglich 535 Höhenmeter bei einer Steigung von durschnittlich 4,1%. Das wird wohl mit Abstand der leichteste Aufstieg.

Aber auch die 4,1% können hart sein, wenn man nicht fit ist. Heute eine kurze Rund eabgebrochen. Irgendwas steckt in mir. Ätzend. 2 Wochen vor dem Start kann man sowas nicht gebrauchen...

Donnerstag, 14. Juli 2011

Giro Delle Dolomiti


In 2 Wochen ist es soweit. Roland, Knut und ich werden diese harte Tour (insbesondere für uns Flachlandtirolern) in Angriff nehmen und hoffentlich durchstehen.

Die Daten lesen sich wie folgt:
6 Etappen
ca. 11.000 Höhenmeter
bei ca. 580 km

Werden wir es schaffen? Machen die Knie mit? Muss noch meine Bergübersetzung (Kompaktkurbel und 12-27) montieren und dann kann eigentlich nichts mehr schiefgehen...