
Heute stand die Sellaronda auf dem Programm. Diese wird eigentlich von Wolkenstein gefahren. Da der Giro aber seine eigene Gesetze hat, wird der Spaß von Bozen aus gestartet. Bis Wolkenstein sind es 47,5 km bei einem Höhenunterschied von 1300 Meter, wobei die ersten ca. 20km nur paar Meter überwinden. Vor Wolkenstein geht es daher schon zur Sache und als wir dann 10 km weiter dann das Grödnerjoch erklommen hatten, waren bereits knapp 2000 Höhenmeter auf dem Tacho.

Es folgte dann eine kurze Abfahrt Abfahrt bevor der 2te Pass des Tages in Angriff genommen werden konnte. Nach einer erneuten Abfahrt begann das Zeitfahren über 9,3 km. Zu diesem Zeitpunkt hatten wir heute am 4ten Tag bereits über 2300 Meter in den Beinen. Unser Lance war zu diesem Zeitpunkt schon fix und alle. Gesehen hatten wir ihn erst wieder in Wolkenstein zum Mittagessen. Er hat gekämpft wie ein Stier und hat es, wie wir alle, gepackt.
Das Zeitfahren entschied erwartungsgemäß Roland mit 2 Minuten Vorsprung vor Torben für sich.
Nach dem Zeitfahren ging es wieder bergab um den letzten Pass in Angriff zu nehmen. Der hatte es nochmal in sich und oben waren dann die ca. 3300 Höhenmeter im Kasten.

Es ging ab jetzt nur noch bergab mit einem Mittagessen in Wolkenstein und dann im Feld Richtung Bozen.
Am Ende standen über 150 km auf der Uhr. Fertig sind wir jetzt alle. So ein Giro über mehrere Tage ist wirklich eine harte Nummer.

Morgen wird's nochmal hart. Es geht aufs Stilfserjoch. Knapp 25 km lang, Höhenunterschied knapp 1900 Meter. Passhöhe bei über 2700 Meter Höhe. Wetter sagt Sonne voraus bei 2 Grad. Was soll man anziehen? Wie soll man sie die Kräfte einteilen bei einem Durschnitt von über 9%? Darauf hat man erst die Antwort, wenn man sowas mal gefahren ist. Wir lassen es jedenfalls erstmal ganz langsam angehen.
Also, gute N8.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen